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Julia Várkonyi „Woran ich mich erinnere“

Ort | Location:
Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof,
1010 Wien
Sala Terrena
Ausstellung | Exhibition:
21.6.-22.6.2019
14:00-18:00 Uhr
25.-28.6.2019
11:00-20:00 Uhr
Julia Várkonyi „Woran ich mich erinnere“
Diplomausstellung

Die Form des filmischen Essays ermöglicht mir einen assoziativen Zugang zur Arbeit mit Bild und Text. Anhand von biografischem Material entstehen Portraits von Frauen, kurze Erzählungen, Fragmente von Erinnerungen. Was ist Identität, was Zeit, und wie kann man filmerisch erzählen? Was heißt filmisches Denken? Was für eine Rolle spielt der Raum?

Meine Arbeitsweise kommt vom fotografischen Bild. Ich stelle mir vor, dass die Situation, die ich schaffe, die filmische Installation, auch im Kino gezeigt werden kann.

Das analoge Filmen macht mir, ähnlich wie das Schreiben, bewusst, dass ich mit Zeit arbeite. Der Prozess des Analogen beansprucht an sich eine ganz eigene Zeitlichkeit. Die mechanischen Kameras, das Entwickeln und Scannen, das Zählen beim Filmen, das Zittern um das Bild. Das Medium zeigt mir, was Zeit eigentlich ist. Eine Herangehensweise, die mich veranlasst, den Geschehnissen vor der Kamera genau zuzuhören.